Die Medien haben ja unlängst darüber berichtet, dass man jetzt, um in die USA einreisen zu dürfen, eine Gebühr zahlen muss. Das betrifft alle Reisende, die ohne ein Visum in die USA einreisen wollen, aber weniger als 90 Tage in den Vereinigten Staaten von Amerika verbringen. Diejenigen mit einem Visum müssen sowieso schon verschiedene Gebühren zahlen. Bei der Gebühr handelt es sich eine Gebühr für eine Einreisegenehmigung, die jeder EU-Bürger vor Reiseantritt stellen muss. Den Antrag für die Einreise-Erlaubnis kann man online über das ESTA-System stellen. Dieses System war bis unlängst kostenlos, doch muss nun seit dem 08.09.2010 mit 14 Dollar pro Nase bezahlt werden. Das trifft auch auf Kinder zu und auf die Reisenden, die einen amerikanischen Flughafen nur als Zwischenstation für eine weitere Reise nutzen. Als Zahlungsmittel werden nur Kredit- oder Debitkarten der Firmen MasterCard, Visa, American Express und Discover anerkannt.
Von den zu zahlenden 14 Dollar, das sind umgerechnet nicht ganz 11 Euro, sollen vier Dollar die Kosten des Systems decken, die anderen 10 fließen in verschiedene Förderkampagne für den Tourismus, mit anderen Worten in den Staatssäckel. Schätzungen gehen davon aus, dass auf diese Weise jährlich 60 Millionen zusammen kommen.
Die ESTA-Einreisegenehmigung ist zwei Jahre gültig und auch für mehrere Einreisen in die USA. Durch diese neuen Online-Einreiseformulare werden die Formulare, die man früher im Flugzeug ausfüllen musste, überflüssig. Doch die Fragen sind weitgehend gleich geblieben, neben Anfragen zu der eigenen Person und der Reise (Beispielsweise von welchen Flughafen man kommt wie dem Berliner Flughafen Schönefeld) werden auch diverse Fragen zu seiner Gesundheit gestellt und ob man Mitglied in einer terroristischen Vereinigung ist (hier sollte man nicht spaßeshalber antworten, das kann ernste Folgen haben).