Wem ist das nicht schon Mal passiert? Da ist man einen Moment unachtsam und schwups ist das geliebte Telefon weg. Besonders bitter ist das natürlich mit einem Gerät wie dem iPhone. Doch das ist noch zu toppen. Ein Apple-Ingenieur hat jetzt einen Prototypen des neuen iPhones verloren.
Gray Powell ist wohl der größte Pechvogel des Jahres und das, obwohl der glückliche Finder alles versucht hatte, um ihm sein Schicksal zu ersparen. Denn wie es sich gehört, wählte er die Servicehotline von Apple. Doch anscheinend wird Servicehotline etwas anders verstanden, als der Finder hoffte, denn niemand nahm den Hörer ab in der Zentrale der Apple-Servicehotline. Selbst Schuld! Und so verkaufte der Finder seinen kostbaren Fund an ein Online Magazin. Leider war Gray Powell dann doch noch so schlau und ließ sein iPhone 4 sperren, so dass noch nicht alle neuen Features untersucht werden konnten. Der Online Dienst wurde von Apple nun aufgefordert, das iPhone 4 zurückzugeben. Dass hätte Apple im Übrigen auch schneller haben können, wenn sie nur genügend Personal in ihre Servicehotline-Abteilung vorgehalten hätten, anstatt ihre Prototyp-Tester in Kneipen zu schicken, um iPhones zu verlieren.
Doch bevor das iPhone 4 brav wieder zurückgegeben wurde, hat der zeitweilige Besitzer das gute Stück noch auseinandergenommen und folgende Neuerungen registriert:
• 5 Megapixel-Kamera mit größerem Objektiv
• zweite Kamera für Videogespräche
• abgerundete Metall-Kanten
• matte, schwarze Glas-Rückseite
• Blitz für die Kamera
• Micro-SIM statt Standard-SIM (wie beim iPad)
• Zusätzliches Mikrofon seitlich am oberen Rand
• Getrennte Knöpfe für die Lautstärke-Steuerung
• Alle Knöpfe mit Ausnahme des Home-Buttons sind aus Metall.
Der arme Gray Powell bangt nun um seinen Job, doch immerhin hat er jetzt zahlreiche Fans, die ihm sogar mehrere Seiten auf Facebook eingerichtet haben. Mit unter Gruppen wie „Save Gray Powell“ oder „thanks Gray Powell for loosing the new iPhone”. Etwas zu verlieren ist menschlich, doch Apple hat hoffentlich daraus gelernt mehr Personal an das Ende der eigenen Servicehotline zu setzen – denn dann wäre Gray Powell und dem neuen (nun entblößtem) iPhone 4 eine Menge Schmach ersparrt.