Sportliche Betätigung gehört für viele Deutsche zum festen Bestandteil ihrer Freizeitgestaltung. Ob „normale“ Sportarten wie Radfahren, Laufen, Wandern oder „extremere“ wie Bergsteigen oder Parkour – das Überwinden aller Hindernisse ohne technische Hilfsmittel – im Allgemeinen gerät der Aktive dabei ordentlich ins Schwitzen. Dagegen lässt sich nicht allzu viel unternehmen, schließlich gehört die Transpiration zu den natürlichen Mechanismen unseres Organismus, mittels dessen die Körpertemperatur aufrecht erhalten bzw. reguliert wird. Ohne diesen Mechanismus würden wir regelrecht „heißlaufen“, also überhitzen.
Auch wenn uns das manche Deo-Hersteller weiß machen wollen, ohne Schwitzen geht es nicht. Gerade beim Sport kommt es aber auf die passende Kleidung an, die dafür sorgt, dass der Schweiß verdunsten kann. Darüber hinaus schützt die so genannte Funktionskleidung auch davor, dass Wärme, Kälte oder Feuchtigkeit von außen eindringt.
Eine besondere Rolle kommt der Unterwäsche zu, schließlich liegt diese direkt am Körper an. Eigens für körperliche Aktivitäten gedachte Funktionsunterwäsche zeichnet sich durch ein hervorragendes Transportvermögen für Feuchtigkeit aus, ohne. Dass die Textilien dabei selbst allzu viel Feuchtigkeit aufnehmen. Zudem sollte die Faser dem Körper eine gute Wärmeregulation erlauben. Als besonders geeignet haben sich synthetische Fasern wie Polyamid oder Polypropylen erwiesen aber auch Wolle und Wollmischungen.
Je nach Wettersituation kommen eine oder mehrere Schichten Oberkleidung hinzu. Die innere Schicht isoliert vor allem gegen Kälte, ist aber im Gegensatz zur äußeren nicht winddicht. Diese Außenschicht muss jedoch wasserdampfdurchlässig sein, damit die Feuchtigkeit nicht am Körper gestaut wird.