Seit einigen Jahren ist das meist vier- oder aber auch dreirädrige Gefährt, das sich über die Gehsteige seinen Weg bannt, kaum mehr wegzudenken: Der Rollator. Meist trifft man ihn – und seine meist etwas gebräuchlich wirkenden Führer – in der Nähe von Altenzentren. Genauso aber ist er vor Rehazentren oder Krankenhäusern im Einsatz, wo dann auch jüngere Menschen die Lenker halten.
Er ist das ideale Gefährt, um alten Menschen ein Stück weit verloren gegangene Mobilität zurückzuverschaffen oder aber um Rekonvaleszenten das mühsame Wiederlernen der Gehbewegungen nach Unfällen oder Verletzungen zu erleichtern. Durch die Bauweise bietet er für den Benutzer eine verlässliche Stütze. Es ist aber weit mehr als nur eine “einfache” Gehhilfe. Darüber hinaus ist der Rollator eine Hilfe zur Wiedererlangung verloren gegangener Lebensqualität.
Rollatoren – durchdacht bis ins kleinste Detail
Damit ein Rollator nicht unkontrolliert wegrollen kann, besitzt es zwei Bremslöser, die den Rollator erst dann freigeben, wenn sie durchgedrückt sind. Die Lenkstangen lassen sich individuell auf die Größe des Nutzers einstellen, damit die optimale Haltung gewährleistet wird und der optimale Winkel zwischen Nutzer und Gerät entstehen kann. Außerdem besitzen die meisten Rollatoren eine sitzähnliche Vorrichtung, die es dem ermüdeten Benutzer erlaubt, sitzend eine Pause auf dem Rollator einzulegen.
Ein kleiner Korb, der sich gut erreichbar in Fahrtrichtung befindet, bietet Platz für persönliche Gegenstände oder für kleinere Einkäufe. Die meisten Rollatoren sind mit verschweißten Alurohren gefertigt. Für den Heimgebrauch gibt es allerdings auch Rollatoren, die beispielsweise eine Abstellplatte aus Holz besitzen und somit eher einem Möbelstück denn einem Rollator ähnelt.
Weitere Informationen zu diesen Gehhilfen finden Sie auf dem Rollator Portal rollatoren.eu.