Wie die Einreisegebühr in die USA funktioniert

by admin on 9. September 2010

Seit dem 08.09.2010 ist es gütig, die zu bezahlende Einreisegenehmigung in die USA. Dabei handelt es sich um kein Visum als solches, sondern um eine elektronische Reisegenehmigung oder kurz auch ESTA genannt. Diese muss seit Januar 2009 von Touristen , die in die USA reisen wollen beispielsweise von Berlin aus über den Flughafen Tegel oder den Flughafen Schönefeld, eingeholt werden und war bisher kostenlos, doch hat sich dies nun geändert. Der Online-Antrag kostet nun 14 Dollar, das sind ungefähr 11 Euro. Keine große Summe möchte man meinen, doch geht es hier vielmehr um das Prinzip. Wenn das Modellcharakter hat, muss man bald auch in andere Länder „Einreisegebühren“ zahlen, ob das dem Tourismus auf lange Sicht gut tun, wird sich noch zeigen.

Wer schlau war, hat sich noch schnell vor dem Datum X und der Zahlungsgebühren eine kostenlosen ESTA geholt. Auch bei noch nicht ausgereifter Planung war dies machbar, können doch bei der Hotelangabe und beim Flug fiktive Daten gemacht werden. Die zugewiesene ESTA-Einreisegenehmigung ist zwei Jahre lang gültig, solang in dieser Zeit kein neuer Pass ausgestellt wird und auch bei mehrmaligen Reisen muss sie nicht wieder neu beantragt werden. Also auch wer erst in 2011 nach USA reist, hätte so noch die Chance auf eine kostenlose ESTA-Einreisegenehmigung gehabt. Gehabt, ist dies doch nun Geschichte, ist sie doch seit dem 08.09. kostenpflichtig.

Den ESTA müssen alle USA-Reisenden beantragen auch Kinder und auch diejenigen, die beispielsweise nur in Amerika umsteigen, um nach Südamerika oder Kanada zu fliegen, sind diese Flüge doch oft kostengünstiger. Möchte man länger als 90 Tage in den USA verweilen, benötigt man ESTA nicht, dafür aber als EU-Bürger ein vollwertiges Visum.

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